Archäologen: Bleivergiftung häufige Todesursache bei mittelalterlichen Kindern
Neue Untersuchungen von Kindergräbern aus dem Mittelalter zeigen erschreckende Spuren von Bleibelastung. Die Schadstoffkonzentration in den Knochen war deutlich erhöht.
Das Wichtigste in Kürze
- Archäologische Funde belegen hohe Bleibelastung bei Kindern im Mittelalter
- Blei stammte wahrscheinlich aus Keramik, Wasserleitungen und Kosmetika
- Die Vergiftungen führten häufig zu neurologischen Schäden und frühem Tod
Einordnung
Forschende untersuchten Skelettreste aus mittelalterlichen Begräbnisstätten. Die Bleiwerte in den Kindsknochen überstigen heutige Grenzwerte um ein Vielfaches.Historische Quellen berichten von häufigen 'Bleikoliken' und Krämpfen bei Kindern.
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